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People are lonely because they build walls instead of bridges.
4.2.12 14:15


Guten Tag, die Welt liegt in Trümmern. Ich sammle sie auf. Errichte daraus neue Gebäude. Konstruiere neue Städte. Kann man wohnen drin. Oder weiträumig umfahren…
Das Gelage dieser Tage. Wir liegen mit mehr Krebszellen als Verstand im Kopf auf diesem durchgefickten Sperrmüllsofa. Wir sind Engel, die Verführer, die Verführten des Amokzustandes, mancherorts fälschlicherweise Leben genannt. Um uns schießt Dummheit wie vergiftete Pflanzen aus krankem Boden. Sie liegt wie tot in meinem Arm. Liebe ich sie? Sie atmet einen süßlichen Duft, den Cocktail aus Fastfoodkotze, Magenschleimhautentzündung, Billigwhiskey und meinen Küssen.
Dirk Bernemann
4.2.12 14:26


Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.
Albert Camus

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.
Aldous Huxley

Es wäre gut Bücher kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.
Arthur Schopenhauer
26.1.12 20:37


Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.
Unbekannt
25.1.12 22:43


25.1.12 22:37


Happy new year! :)

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1.1.12 12:54


Aphorismen sind Gegengaben: der Geist gibt als Weisheit zurück, was das Leben ihm schenkte.
Martin Kessel

1.1.12 23:02


Aus "Mary" von Ella Kensington

Hier einige Auszüge aus oben genanntem Buch, das eine höchst außergewöhnliche Lektüre war und mich sehr zum Nachdenken angeregt hat.

[...] "Meine Traumfrau wollte mir wahrscheinlich klarmachen, dass ich für mein Leben selbst verantwortlich war. Und sie hatte Recht. Ich sah allzu oft in Lebensumständen, die mir nicht gefielen, eine Einschränkung meiner Freiheit. Dabei sollte ich lernen, die unerwünschten Konsequenzen meiner freien Entscheidungen selbst zu verantworten und nicht so zu tun, als wären es Zwänge. Es war meine Entscheidung, ob ich arbeiten ging oder nicht. Natürlich hatte diese Entscheidung Konsequenzen. Würde ich nicht arbeiten gehen, hätte ich weniger Geld. Ich müsste von der Sozialhilfe leben und würde mein Ansehen in der Gesellschaft dadurch möglicherweise schmälern. Doch trotzdem bestand hier kein wirklicher Zwang, arbeiten gehen zu müssen. Es war für mich unter den vorhandenen Möglichkeiten eben einfach die beste Wahl. So zu denken, fühlte sich viel besser an als die Situation als Zwang zu beurteilen." [...]

[...] " Die drei waren wirklich total unzufrieden. Sie machten Gott und die Welt für alles verantwortlich, was ihnen nicht gefiel. Plötzlich fiel mir die Geschichte von Mary und Susanne wieder ein. Auch Susanne machte jeden für ihr Unglück verantwortlich, nur nicht sich selbst. Claude, Frank und Klaus waren ebenfalls nur deshalb unzufrieden, weil es im Camp nicht so lief, wie sie es sich erwartet hatten. Sie hatten ganz klare Vorstellungen davon, wie sich die Organisatoren des Camps verhalten sollten. Dabei waren sie freiwillig hier, genauso wie Susanne freiwillig in ihrer Gesellschaft lebte und diese dennoch für all ihre Probleme verantwortlich machte. Abgesehen davon ging in diesem Camp etwas ganz Besonderes vor. Das wussten die drei auch, sonst wären sie gar nicht erst hierhergekommen. Es gab also durchaus die Möglichkeit, hier etwas Außergewöhnliches zu erfahren, auch, wenn es nicht auf die Art ablief, wie wir erwartet hatten. Es lag offensichtlich an jedem selbst, ob er etwas daraus machte oder nicht. Mir wurde plötzlich meine Eigenverantwortung bewusst. Es war so wie in der Geschichte mit Susanne und Mary. Ich würde solange ein Problem mit der Situation hier haben, wie ich jemand anderen dafür verantwortlich machte." [...]

[...] "Hast du dir schon mal überlegt, worin das eigentliche Problem besteht? Du hast mir erzählt, was sich ereignet hat und wie du dich fühlst, aber du hast mir nicht gesagt, was der Grund für deinen schlechten Gefühle ist."
"Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst. Das Problem ist, dass ich so nicht weiterleben will."
"Wie würdest du denn Leben wollen?"
"Ich will mit ihr zusammen sein."
"Versteh mich jetzt nicht falsch! Ich weiß, dass du mit ihr zusammen sein willst. Aber ich weiß auch, dass es sehr nützlich für dich sein kann, wenn du weißt, warum du das überhaupt möchtest."
"Ich habe das Gefühl, ich brauche sie wie die Luft zum Atmen."
"Wozu brauchst du sie genau?"
"Ich brauche sie, um leben zu wollen."
"Warum brauchst du sie, um leben zu wollen?"
"Ohne sie ist mein Leben trist und unsinnig, so tot. Wenn ich mit ihr zusammen bin, habe ich das Gefühl, dass alles in Ordnung ist, dass ich lebendig bin."
"Du willst also im Grunde genommen, dass alles in Ordnung ist und deine Traumfrau wäre der Schlüssel zu diesem Ziel."
"Das wäre sie. Das Leben könnte so schön sein, mit ihr zusammen."
"Und ohne sie? Könnte dein Leben auch ohne sie schön sein?"
"Ganz klar, nein! Ich weiß, wie mein Leben bisher war. Ich habe immer nur darauf gewartet, dass mir eine Frau wie sie begegnet."
"Du sagtest, dein Leben könnte ohne sie nicht schön sein. Ist dir klar, dass dies dein eigentliches Ziel ist?"
"Was soll mein eigentliches Ziel sein?"
"Du willst, dass dein Leben schön ist. Wenn du keine Chance mehr siehst, dieses Ziel zu erreichen, dann würdest du sogar deinem Leben ein Ende bereiten."
"Das ist sicherlich richtig. Ich denke, das ist wohl bei jedem so. Aber das hilft mir momentan auch nicht weiter."
"Du erkennst aber, dass dein wahres Problem nicht darin liegt, dass sie vielleicht nicht mit dir zusammen sein will, sondern darin, dass du glaubst, dein Ziel nicht erreichen zu können - das Ziel, dass dein Leben schön wird. Du glaubst, sie dazu zu brauchen."
"Ich bilde mir das nicht ein. Ich weiß, dass ich allein nicht glücklich werden kann. Ich habe lang genug allein gelebt, um das zu wissen."
"Das ist auch der Grund, warum du so klammerst. Es ist klar, dass du so reagierst."
"Wieso ist das klar?"
"Stell dir die Situation doch mal umgekehrt vor! Da ist jemand, der mit dir zusammen sein will, weil er sich dann gut fühlt. Allein kann er sich nicht gut fühlen. Aus diesem Grund versucht er ständig, in deiner Nähe zu sein."
"Ich glaube, ich hätte ein bisschen das Gefühl, von ihm benutzt zu werden."
"Ganz genau. Und wer will das schon? Fast alle Menschen spüren es ganz genau, wenn man sie benutzen will. Das kannst du noch so geschickt verbergen, irgendwann merken sie es. Was dich selbst betrifft, gibt es aber noch ein anderes Problem. Und dieses würde ich als noch viel gravierender betrachten."
"Was für ein Problem?"
"Du sagst, dass dein Leben mit ihr glücklich sein würde. Damit gibst du ihr die Verantwortung für dein Lebensglück. Wenn du sie dafür verantwortlich machst, dass es dir gut geht, dann würdest du sie auch dafür verantwortlich machen, wenn es dir mal schlecht geht."
"Das würde ich niemals tun!"
"Du würdest es sicherlich nicht bewusst tun. Dein Gefühl spricht jedoch eine ganz eindeutige Sprache. Sie ist dafür verantwortlich, dass es dir gut geht. Verhält sie sich jedoch nicht so, wie es dir gut tut, wirst du ein Problem damit haben. Tut sie Dinge, mit denen du ein Problem hast, wird sie für dich das Problem sein. Du wirst dann automatisch versuchen, sie dazu zu bringen, sich so zu verhalten, wie du es für richtig hältst. Du wirst Macht auf sie ausüben und sie verändern wollen. Das wiederum würde sie nicht zulassen und es wird zum allseits beliebten Machtkampf und möglicherweise zum Ende der Beziehung kommen."
"Aber wie kann ich das ändern? Ich brauche sie doch wirklich!"
"Ich weiß, dass du glaubst, sie zu brauchen. Du bist dir hundertprozentig sicher. Aber es stimmt trotzdem nicht. Auch, wenn alles für dich danach aussieht. Gefühle sind nicht immer die Wahrheit.
Du musst erkennen, dass der Grund für deine Gefühle nicht wahr ist. Dazu kannst du deine Erfahrungen neu beurteilen, wenn du mehr über die Ursachen deiner Gefühle erfährst. Die Tatsache, dass du einen Grund für deine Gefühle hast, ist nicht die Ursache deiner Gefühle. Es macht deine Gefühle nur intensiver. Die wahre Ursache deiner Gefühle liegt in deinen Instinkten begründet. Alle Menschen wollen instinktiv vermeiden einsam zu sein. Das hat etwas mit dem Ursprung der Menschheit zu tun. In der Zeit als unsere Gefühle entstanden, konnte man allein in der Wildnis nicht überleben. Man brauchte ein Rudel. Das Rudel zu verlassen war gleichbedeutend mit dem sicheren Tod. Um zu vermeiden, dass Rudel verlassen und allein ihr Glück suchen zu wollen, hat die Natur diesen Instinkt erschaffen. Nur durch diesen Instinkt hat die Menschheit überhaupt so lange überlebt. Dein Instinkt hat also allen Grund dazu, dir die unangenehmsten Gefühle der Welt zu machen, wenn du allein bist. Es fürchtet um dein Leben. Mit den schrecklichen Gefühlen will er dich dazu bringen, diesen Zustand des Alleinseins so schnell wie irgend möglich zu beenden. Dein Problem ist, dass du dich allein fühlst. Du bist niemals wirklich allein. Du fühlst dich nur so. Und genau das kannst du ändern. Sobald du das änderst, sind deine schlechten Gefühle sofort weg."
"Und wie kann ich das ändern?"
"Werde dir bewusst, dass du in Wirklichkeit in einem gigantisch großen Rudel lebst. Die ganze zivilisierte Welt ist dein Rudel! Wir beide und alle Menschen, die du um dich herum siehst, gehören zu diesem Rudel. Du hast sicher ein paar Freunde, die du sehr magst, oder?"
"Ja, schon, aber das ist nicht dasselbe."
"Eine Freundschaft ist keine Beziehung, da gebe ich dir Recht. Trotzdem bist du nicht allein, wenn du Freunde hast. Du bist in Wirklichkeit nie allein, aber du kannst dich so fühlen. Du kannst deine Freunde in deinem Gefühl unwichtig machen, weil du immerzu nur daran denkst, dass du eine Partnerin willst. Damit entsteht in deinem Kopf die Vorstellung, du wärest allein. Deine Freunde tauchen in dieser Vorstellung nicht auf, weil sie dir nicht wichtig genug sind. Nur eine Partnerin wäre wichtig genug. Doch die ist ja nicht da. Du siehst also in dieser Vorstellung nur dich und die Frau, die nicht da ist.
Nun hat dein Instinkt keine Augen keine eigenen Augen und Ohren. Er ist darauf angewiesen, was du ihm an Vorstellungen in deinem Kopf zeigst. Bei dem Bild, das du ihm vermittelst, muss er davon ausgehen, dass du ganz allein bist. Infolgedessen wirst du dich auch so fühlen - nämlich einsam. Dieses Gefühl macht dir, wie gesagt, dein Instinkt, damit du diesen lebensgefährlichen Zustand schnellstmöglich abschaffst. Es entsteht also die Fixierung auf eine Partnerschaft. Und wenn du Pech hast, entsteht sogar die Fixierung auf eine ganz bestimmte Person."
"Und wie kann ich das jetzt ändern?"
"Indem du das Bild von deinem Rudel korrigierst. Was du dir unter deinem Rudel vorstellst, ist ja nicht wahr. In Wahrheit lebst du zusammen mit gigantisch vielen Menschen in einem Rudel. Viele davon kennst du bereits, und viele wirst du noch kennen lernen. In diesem Rudel gibt es eine Unmenge an Menschen, die zu deinen Freunden werden könnten. Unter ihnen sind auch viele Frauen, die eventuell als Partnerin für dich in Frage kämen.
Wenn man richtig verliebt ist, kann man sich das nicht vorstellen. Dieses Gefühl gehört zum Verlieben dazu. Auch das Verlieben wird von einem Instinkt ausgelöst. Durch das Verlieben soll eine dauerhafte und stabile Partnerschaft aufgebaut werden. Dazu gehört, dass man sich nicht vorstellen kann, jemals einen anderen Menschen lieben zu können. Dieses Gefühl soll dazu führen, dass man sich an den momentan auserwählten Menschen bindet.
Es ist also normal, dass du dir das nicht vorstellen kannst. Genauer gesagt kannst du es nicht fühlen. Vom Kopf her kannst du aber erkennen, dass du dich ziemlich sicher nach einiger Zeit doch wieder in einen anderen Menschen verlieben könntest. Und das genügt. Bring in die Vorstellung deines Rudels deshalb trotz deiner Verliebtheit ein paar potenzielle zukünftige Partnerinnen hinein. Schau dir deine Freunde und Bekannten an, die du jetzt schon hast. Schau dir auch zukünftige Freunde und Bekannte an, die in deinem Rudel hinzustoßen werden und bedenke die potenziellen Partnerinnen, die möglicherweise in der Zukunft auf dich warten. So sieht deine Welt wirklich aus. Du bist also überhaupt nicht allein. Du kannst fühlen, dass die allein bist, wenn du deinen Instinkten eine falsche Wirklichkeit aufzeigst." [...]

[...] "Ich wollte glücklich sein. Doch dieses Gefühl habe ich immer im Außen gesucht. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass ich wahres Glück nur in mir selbst finden kann. Es sind die glücklichen Gefühle, die mich glücklich machen. Habe ich keine glücklichen Gefühle, bin ich auch nicht glücklich, egal, wie toll meine Lebensumstände auch sein mögen." [...]

[...] Du glaubst wahrscheinlich, dass du keine Probleme haben darfst, wenn du glücklich sein willst. Du glaubst, dass man nur glücklich sein kann, wenn man keine Probleme hat. Aber das ist Unsinn! Man ist nicht automatisch glücklich, wenn man keine Probleme mehr hat. Man ist aber auch nicht automatisch unglücklich, wenn man Probleme hat. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Oder fast nichts.
Probleme haben schon etwas mit dem Glücklichsein zu tun. Du kannst sie nämlich viel schneller und besser lösen, wenn du glücklich bist. Wenn du gute Gefühle hast, bist du im Vollbesitz deiner geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit. Hast du aber schlechte Gefühle, beraubst du dich all deiner Fähigkeiten. Es gibt daher eine wichtige Regel, wenn es um Probleme geht: Sorge erst mal dafür, dass du gute Gefühle hast, und versuch dann, deine Probleme zu lösen.
Natürlich kann es sein, dass dich mal etwas runterzieht und du dich schlecht fühlst. Aber du solltest dann so schnell wie möglich dafür sorgen, dass es wieder aufwärts geht. Wenn du es zulässt, dass es dich erst bis in die Tiefen deiner seelischen Abgründe runterzieht, kostet es verdammt viel Kraft, wieder nach oben zu kommen. Es ist wie beim Flug eines Flugzeugs. Würde das Flugzeug ständig starten und landen, würde es dabei eine Unmenge an Energie verbrauchen. Bleibt es aber oben, verbraucht es nur sehr wenig. Und genauso ist es mit deinen Gefühlen. Es braucht nur wenig Energie, wenn du dafür sorgst, oben zu bleiben. Und wenn doch das Leben einmal zur Landung zwingt, dann starte einfach so schnell wie möglich wieder. Jeder Start lohnt sich." [...]

[...] "Die Menschen sind immerzu damit beschäftigt, irgendwelche Umstände in Ordnung zu bringen, damit sie glücklich sein können. Haben sie etwas in Ordnung gebracht, richten sie ihre Wahrnehmung auf ihr Glück und denken, dass sie deshalb glücklich sind, weil sie das Problem gelöst haben. Aber dieser Zustand hält nie lange an. Nach kurzer Zeit finden sie wieder etwas anderes, was nicht in Ordnung ist und das Spiel beginnt von Neuem.
Die Menschen werden merken, dass ihr Lebensgefühl unabhängig ist von den äußeren Umständen. Sie werden sich nicht mehr machtlos fühlen und können dadurch ihr Glück endlich direkt wahrnehmen. Sie werden wissen, dass die äußeren Umstände von ihnen abhängig sind und nicht umgekehrt. Denn ihre Wahrnehmung erschafft erst die Wirklichkeit." [...]

4.1.12 19:16


Wer die Menschen behandelt wie sie sind, macht sie schlechter. Wer sie aber behandelt wie sie sein könnten, macht sie besser.
Johann Wolfgang von Goethe

3.1.12 19:49


2.1.12 16:34


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